Bessere Kommunikation und mehr Patientensicherheit für ältere Menschen

Adullam ist eine Schweizer Gesundheitsorganisation mit geriatrischen Kliniken und Pflegezentren. Aufgrund der zunehmenden sprachlichen Vielfalt im Pflegealltag wurde eine klare und verlässliche Kommunikation immer wichtiger. Durch die Einführung von Care to Translate konnte die Adullam-Stiftung die Verständigung im Pflegealltag sicherer, schneller und zuverlässiger gestalten.

Auf einen Blick

Organisation: Adullam-Stiftung
Land:
Schweiz
Bereich:
Geriatrische Kliniken und Pflegezentren
Herausforderung:
Kommunikationsbarrieren in einem multikulturellen Umfeld und der Bedarf an datensicheren Übersetzungstools

Wichtigste Ergebnisse:

  • Verifizierte Übersetzungen reduzierten das Risiko von Missverständnissen
  • Unsichere Übersetzungstools wie Google Translate wurden ersetzt
  • Das intuitive App-Design führte zu einer organischen Verbreitung der Lösung unter den Mitarbeitenden
  • Schnellere Kommunikation mit Patienten, Bewohnern und Angehörigen über verschiedene Sprachen- und Dialektgrenzen hinweg


Über die Adullam-Stiftung

Die 1919 gegründete Adullam-Stiftung ist ein regional tätiger Anbieter von Spital- und Pflegedienstleistungen für ältere Menschen. In ihren Spitälern und Pflegezentren in Basel und Riehen bietet die Stiftung medizinische Behandlung und pflegerische Betreuung an.

Basel, Schweiz

Die Herausforderung: Sprachbarrieren in einem multikulturellen Pflegeumfeld

Wie viele Gesundheitsdienstleister betreut Adullam Patienten, Bewohner und Angehörige mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen und beschäftigt zugleich Mitarbeitende mit unterschiedlichen Muttersprachen.

Dies führte zu wiederkehrenden Herausforderungen:

  • Schwierigkeiten bei der klaren Verständigung in alltäglichen Pflegesituationen
  • Risiko von Missverständnissen, die sich auf Behandlung und Sicherheit auswirken können
  • Mangel an sicheren Übersetzungstools, die den Datenschutzanforderungen des Gesundheitswesens entsprechen

Zuvor wurden Lösungen wie Google Translate in Betracht gezogen, aufgrund unzureichender Datensicherheit jedoch schnell ausgeschlossen.

„Im Gesundheitswesen ist Datenschutz extrem wichtig – und Tools wie Google Translate erfüllen diese Anforderungen schlichtweg nicht“, sagt Eva Susdorf, Pflegeexpertin bei Adullam.

Susdorf arbeitet im Case Management, insbesondere an den Übergängen zwischen geriatrischer Spitalversorgung und Langzeitpflege. Darüber hinaus entwickelt sie Pflegeleitlinien und bringt evidenzbasierte Pflegepraxis durch Schulungen und Workshops in den Pflegealltag.

Die Lösung: Ein sicheres und vertrauenswürdiges Übersetzungstool

Adullam suchte nach einer Lösung, die sowohl praktische Anforderungen im Pflegealltag als auch regulatorische Vorgaben erfüllt. Care to Translate überzeugte durch:

  • Hohe Standards bei Datenschutz und Privatsphäre
  • Sehr gute Bewertungen und einen guten Ruf
  • Empfehlungen aus IT-Netzwerken und beruflichen Kontakten

„Wir haben sehr gute Bewertungen gesehen und der Empfehlung unserer IT-Leitung vertraut“, sagt Susdorf. „Deshalb haben wir uns entschieden, es auszuprobieren.“

Implementierung: Schnell, einfach und skalierbar

Der Onboarding-Prozess verlief unkompliziert und reibungslos:

  • Einführung und Schulung mithilfe der Materialien von Care to Translate
  • Interner „Train-the-Trainer“-Ansatz unter der Leitung von ausgewählten Mitarbeitenden
  • Video-Ressourcen zur teamübergreifenden Nutzung

Das intuitive Design der App machte dabei einen großen Unterschied.

„Die App ist sehr einfach zu bedienen, nahezu selbsterklärend.“

Wie Susdorf erklärt, verbreitete sich die App ganz von selbst innerhalb der Organisation.

„Es hat sich fast wie ein Virus verbreitet. Die Mitarbeitenden begannen, die App auch ohne formale Schulung zu nutzen."

Die Ergebnisse: Sicherere, schnellere und verlässlichere Pflege

1. Effizientere Kommunikation im Pflegealltag

Das Personal kann nun schnell auf verifizierte Übersetzungen zugreifen, wodurch Verzögerungen und unnötige Hürden in der täglichen Kommunikation reduziert werden.

„Es erleichtert die tägliche Kommunikation enorm – mit Patienten, Bewohnern, Angehörigen und Kollegen“, sagt Susdorf.

2. Erhöhte Patientensicherheit

Die Verwendung verifizierter Übersetzungen stellt sicher, dass Informationen korrekt verstanden werden – ein entscheidender Faktor in der klinischen Versorgung.

„Es gibt uns mehr Sicherheit im Behandlungsprozess, da wir wissen, dass unsere Aussagen auch richtig verstanden werden.“

3. Mehr Vertrauen durch Datensicherheit

Das Personal kann Patienten sicher vermitteln, dass Gespräche vertraulich bleiben und nicht gespeichert werden. Susdorf betont: 

„Wir können den Patienten sagen, dass alles vertraulich bleibt und nicht aufgezeichnet wird – und genau das schafft Vertrauen.“

4. Bessere Verständigung über Sprach- und Dialektgrenzen hinweg

Die Unterstützung zahlreicher Sprachen und Dialekte ermöglicht eine präzisere und individuellere Pflege.

„Gerade im Arabischen konnten wir genau die Formulierung finden, die der Patient brauchte. Das erleichtert den Arbeitsalltag erheblich.“

5. Eine praktische Ergänzung zu Dolmetschern

Care to Translate kommt in der täglichen Kommunikation zum Einsatz und ergänzt damit die Arbeit von Dolmetschern, die bei komplexeren oder sensibleren Situationen weiterhin unverzichtbar sind.

„Bei sehr sensiblen oder komplexen Gesprächen setzen wir weiterhin Dolmetscher ein“, erklärt Susdorf. „Und das ist wichtig.“

Die wichtigsten Resultate

  • Einfachere Kommunikation im Pflegealltag
  • Mehr Sicherheit und Vertrauen im Behandlungsprozess
  • Schnelle Einführung in allen Teams
  • Bessere Erfahrungen für Patienten und Mitarbeitende

Empfehlung an andere Organisationen

Eva Susdorf empfiehlt, klein anzufangen und die Lösung zunächst im Arbeitsalltag zu testen.

„Probieren Sie es einfach aus. Fangen Sie klein an, und Sie werden die Vorteile im Arbeitsalltag schnell sehen.“

Fazit

Care to Translate ermöglichte Adullam, Sprachbarrieren zu überwinden, ohne Abstriche bei Datensicherheit oder Arbeitsabläufen machen zu müssen. Damit zeigt sich, dass effektive Kommunikation im Gesundheitswesen zugleich einfach als auch sicher sein kann.

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